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Methodik

Beschreiben, Benennen & Erfassen

Die blinden Flecken im System

Zu Beginn jeder Beratung geht es darum, die Herausforderungen so genau wie möglich zu beschreiben. Je klarer ein Mensch seine Situation schildert, desto besser lassen sich die „blinden Flecken“ im eigenen System erkennen. Oft sind es Aspekte, die unbewusst wirken und erst sichtbar werden, wenn sie benannt werden.

Durch dieses Benennen können die Themen isoliert und betrachtet werden. Das Erfassen wiederum eröffnet die Möglichkeit, passende Ansätze zu finden – um bestimmte Bereiche wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Manchmal geht es um Dinge, die einem selbst schwer zugänglich sind, weil sie mit Scham, Angst oder alten Erfahrungen verbunden sind. 

Ich arbeite in diesem ersten Schritt mit viel Einfühlungsvermögen, wertfrei und unter strengster Diskretion. Vertrauen ist die Basis jeder Zusammenarbeit – nur wenn dieses Vertrauen besteht, kann man die wirklich wichtigen Themen erkennen und benennen.

Dieser erste Schritt dient dazu, die unklaren oder verborgenen Punkte sichtbar zu machen. Denn was erkannt und benannt wird, kann auch verändert werden.

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Verstehen

Der richtige Ansatz ist entscheidend

In Konzepten, welche nicht ganzheitlich eine Problematik betrachten, kommt es häufig nur zu vorübergehenden Besserungen. Es wird ein Symptom entdeckt und behandelt, Besserung tritt ein – im Hintergrund arbeitet aber ein beschädigtes System weiter, wodurch das Symptom nach einer gewissen Zeit wiederkehren oder auf andere Art in Erscheinung treten kann. In solchen Konzepten ist es ein Glücksgriff, wenn durch die Behandlung des Symptoms gleichzeitig auch das dahinterliegende System mitberücksichtigt wird.

Im HOLERYA-Konzept wird stets der Versuch unternommen, ein Symptom in Gänze zu erfassen, um Handlungen zu ermöglichen, die eine nachhaltige Harmonisierung des gesamten Systems erlauben. Es ist von großer Bedeutung, das Problem zu verstehen. Dabei geht es meiner Auffassung nach nicht darum, beispielsweise lange in Kindheitstraumata nach Antworten zu suchen – im Gegenteil: Man muss meiner Erfahrung nach gar nicht bis an „die eine Wurzel“ kommen, zumal es sich letztlich immer nur um eine Theorie handeln wird und man immer etwas finden kann, was noch weiter dahinter liegt.

Meine Methoden sehen vor, mit dem zu arbeiten, was vorhanden und greifbar ist. Es muss die Struktur und das Prinzip hinter einem Problem verstanden werden.

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Handeln

Handeln mit Struktur

Das Erkennen und Verstehen von Problemen, Zusammenhängen und Hintergründen kann oft genauso herausfordernd sein wie das Finden von Ansätzen, um ins Handeln zu kommen und Veränderungen zu schaffen, die ein höheres Wohlbefinden ermöglichen.

Meiner Erfahrung nach kann man über eine enorme Willenskraft verfügen und sich mit großer Anstrengung Veränderungen wünschen – und dennoch immer wieder scheitern. Willenskraft ist eine wichtige Voraussetzung, verliert meiner Meinung nach jedoch, sobald sie im Duell mit bereits etablierten biochemischen und psychischen Strukturen steht. Oft ist der Wunsch nach Veränderung so stark, dass man dutzende Male neu ansetzt und kurzfristige Erfolge erzielt, dann aber wieder „rückfällig“ wird. Die dadurch entstehende Enttäuschung und Selbstverurteilung führen nicht selten in ein emotionales Tief.

Um dem vorzubeugen und echte Veränderungsprozesse anzustoßen, erarbeiten wir gemeinsam individuelle Strategien, die dabei helfen können, eingefahrene Muster auf physischer und psychischer Ebene zu erkennen, zu beeinflussen oder aufzulösen. Dabei betrachten wir sowohl die Mikro- als auch die Makroebene:
Die Mikroebene umfasst alltägliche Gewohnheiten und Routinen wie zum Beispiel Einschlafrituale oder den Umgang mit Bildschirmzeiten.
Die Makroebene bezieht sich auf größere Zusammenhänge wie Denkstrukturen, emotionale Dynamiken oder die Ernährung.

In den Beratungsstunden nehmen wir uns bewusst Zeit, die ersten beiden Schritte – das Beschreiben und Erfassen – gründlich zu durchlaufen. Bereits in den ersten Sitzungen wird ein Handlungskonzept skizziert, das ich im Anschluss an die Sitzung in sorgfältiger Nacharbeit ausformuliere. Dieses Konzept – Dein persönlicher Masterplan – erhältst Du kurze Zeit später von mir. Selbstverständlich stehe ich Dir im Anschluss für Rückfragen zur Verfügung.

Je nach Thema und Komplexität wirst Du eine Zeit lang mit dem Plan arbeiten. Nach etwa ein bis drei Wochen treffen wir uns erneut, um Deine Erfahrungen zu besprechen, Anpassungen vorzunehmen und neue Herausforderungen zu betrachten, die sich in der Zwischenzeit zeigen können.

Während unserer Zusammenarbeit wirst Du nicht allein gelassen – ich begleite Dich dort, wo es sinnvoll und notwendig ist.

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