Das HOLERYA-Konzept

HOLERYA, ein Kunstwort abgeleitet von dem Wort "holistisch", das in vielen Fachsprachen als Synonym für "ganzheitlich" verwendet wird, ist der Name, welchen ich meinem Konzept gegeben habe. Durch enorme gesundheitliche, soziale und mentale Herausforderungen, die ich ab der frühen Kindheit bis heute erlebt habe, konnte ich mir über die Jahrzehnte eine Fülle aus Erfahrungswerten, Techniken, Strategien, Einsichten, Verhaltensweisen, Erkenntnissen und Kompetenzen aneignen, die mich befähigen, extreme Herausforderungen und Belastungen zu meistern und immer wieder, stärker als zuvor, aus ihnen hervorzukommen. Aus diesen Aspekten hat sich ein klares Konzept herausgebildet, welches schon so oft benannt wurde, aber in der Praxis oft nicht tief genug betrachtet bzw. nur oberflächlich berührt wird - das Konzept der Ganzheitlichkeit.

 

Ganzheitlichkeit beschreibt das Zusammenspiel verschiedener Systeme, welche sich gegenseitig bedingen und miteinander in Wechselwirkung stehen. Im HOLERYA-Konzept bilden die Physis, die Psyche und der Lebensstil die drei grundlegenden Systeme, die den größten Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Gleichzeitig sind es auch die, die wir mit am stärksten beeinflussen können. So können wir beispielsweise nicht unmittelbar die Lebensumstände verändern, in denen wir uns wiederfinden, wir können jedoch eine neue Haltung den gegenüber einnehmen und in Handlungen kommen, um ein möglichst hohes Maß an physischem und psychischem Wohlbefinden zu erlangen, um letztlich einen Lebensstil verfolgen zu können, der uns entspricht. Dieser wiederum schließt den Kreis und führt zu einem höheren Wohlbefinden in anderen Bereichen.

 

Ein Beispiel aus der Praxis:
Eine Person entwickelt eine starke Angststörung. Neben der Angst treten diffuse Symptome wie Schwindel, Herzrasen und Unbehagen nach den Mahlzeiten auf. Durch diese Beschwerden nimmt die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben immer weiter ab. Der Rückzug kann depressive Verstimmungen begünstigen, die wiederum mit stärkeren körperlichen Belastungen wie Verspannungen, Schlafstörungen oder Gewichtsveränderungen einhergehen können. Diese Belastungen können die Angstproblematik zusätzlich verstärken, da das Nervensystem durch Schlafmangel und emotionale Anspannung dazu neigt, dauerhaft im Alarmmodus zu bleiben. Der Kreislauf schaukelt sich dadurch immer weiter hoch. An diesem Punkt wird es oft sehr schwer, allein wieder herauszufinden, da die verfügbare Energie in erster Linie dafür eingesetzt wird, die Symptome und die Lebensumstände irgendwie auszuhalten.

In diesem Beispiel lassen sich die drei Basissysteme klar erkennen:

  • Psyche: Durch die körperlichen Symptome, den gesellschaftlichen Rückzug, die Angst und die geringe Energie zur Selbsthilfe gerät dieses System leicht ins Ungleichgewicht.

 

  • Physis: Das psychische Unwohlsein kann erhebliche Einflüsse auf den Körper haben. Angst steht häufig in Zusammenhang mit Verspannungen, Erschöpfung und einer beeinträchtigten Darmflora. Dies wiederum kann mit einem erhöhten Histaminspiegel oder Phänomenen wie dem sogenannten Leaky-Gut-Syndrom assoziiert sein. Solche Faktoren können Symptome nach den Mahlzeiten begünstigen und dadurch Angst und Vermeidung verstärken.

 

  • Lebensstil: Angst, emotionale Belastung, depressive Empfindungen, körperliche Beschwerden, der Verlust von Selbstwert und Erschöpfung tragen oft zu einem Rückzug aus dem Alltag bei. Freude bringende Aktivitäten gehen verloren, das soziale Leben leidet, und Gefühle von Isolation, Ohnmacht oder Verlust können in den Vordergrund treten. Ein Lebensstil, der nicht dem eigenen Wesen entspricht, wirkt sich wiederum negativ auf Psyche und Physis aus.

Dieses Beispiel macht die Wechselwirkungen der drei Systeme deutlich und verdeutlicht, warum ein rein oberflächlicher Ansatz selten zu nachhaltiger Veränderung beiträgt. Ein ganzheitlicher Blick kann dabei unterstützen, Zusammenhänge besser zu verstehen und neue Wege der Stabilisierung zu finden.

 

Die Theorie dahinter ist verständlich und durchaus einleuchtend - die Umsetzung kann sehr viel schwerer sein. Oft ist man in einer negativen Spirale in einem oder gar allen dieser grundlegenden Systeme verheddert und kann selbst keinen Ansatz zu Besserung finden oder diesen erreichen, ohne dass ein entsprechender Impuls von außen herbeikommt.

 

An dieser Stelle biete ich meine Unterstützung. Mir sind diese Spiralen sehr vertraut. Ich habe eine hohe Kompetenz entwickelt, diese zu erfassen und zu analysieren, um letztlich Ansätze finden zu können, die Systeme wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. In meinem Konzept wird stets versucht die drei Basissysteme in Wechselwirkung positiv zu beinflussen. 

Mann mit Brille und kurzem Haar, trägt ein graues Tanktop, Hintergrund mit Natur. Christopher Keilich Inhaber der Praxis HOLERYA

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